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Ansbach zur Bachwoche


Die einstige Hohenzollernresidenz Ansbach feiert 2021 ihr 800-jähriges Jubiläum.

Reisetermin:4. bis 8. August 2021
Reisedauer:5 Tage
Reiseleitung:   Heike Bentheimer

Reiseprogramm


Die einstige Hohenzollernresidenz Ansbach feiert 2021 ihr 800-jähriges Jubiläum. Das Schloss der Markgrafen mit seinen 27 Prunkräumen, die festliche Orangerie, die Kirchen St. Johannis und St. Gumbertus zeugen von der glanzvollen Vergangenheit der Residenzstadt. In zahlreichen der beeindruckenden Baudenkmäler finden während der Bachwoche Konzerte statt. Seit 1948 lädt die nach dem Krieg weitestgehend unzerstörte Stadt alle zwei Jahre namhafte Künstler und Musikliebhaber ein, um im Rahmen des klassischen Musikfestivals Leben und Werk des genialen Komponisten zu würdigen. Aus Ansbach wird AnsBach!

 

1. Tag    Mittwoch, 4. August 2021    Anreise und Festkonzert

Am Vormittag Fahrt mit dem IC von Stuttgart Hauptbahnhof nach Ansbach. Nach Ihrer Ankunft um die Mittagszeit geht es zunächst ins Hotel.  Sie übernachten im modernen 3-Sterne-Hotel Das Hürner, das erst vor zwei Jahren in einer ehemaligen Brauerei in der Nähe zur Residenz eingerichtet wurde und über ein sehr gutes Restaurant mit gehobener, fränkischer Küche verfügt.  Am Nachmittag hören Sie auf einem Spaziergang durch die historische Altstadt, über die Promenade und das Herrieder Tor auch von Kaspar Hauser, dem Kind Europas, über seine ungeklärte Herkunft und sein tragisches Ende. Auch im Markgrafenmuseum dreht sich vieles um den rätselhaften Jungen, der so plötzlich auftauchte und so tragisch ums Leben kam. Nach dem Abendessen im „Brauhaus“ des Hotels, zu dem wir Sie einladen, werden Sie in der barocken Saalkirche St. Gumbertus, der ehemaligen Hof- und Stiftskirche der Markgrafen, mit einem imposanten Orgelprospekt von Johann Christoph Wiegleb, einem Festkonzert mit Werken aus dem sogenannten Ansbacher Inventarbeiwohnen, gespielt vom Johann Rosenmüller Ensemble um den Zinkenisten Arno Paduch.

 

2. Tag    Donnerstag, 5. August 2021    Schloss, Orangerie und Orchesterkonzert

Kaum eine andere Residenz Deutschlands hat ihren ursprünglichen Zustand des 18. Jh. so sehr bewahrt wie die Markgräfliche Residenz. Gabriel di Gabrieli gab der spätmittelalterlichen Anlage ihr Gepräge, Leopold Retti schuf die sehenswerte Innenausstattung im Stil des frühen Rokokos und Carlo Carlone setzte ein Highlight mit dem Deckengemälde des Festsaals. Im Spiegelkabinett werden Sie erlesene Porzellankunst aus Meißen bewundern und im Kachelsaal zeugen rund 2.800 Fliesen von der Meisterschaft der ehemaligen Ansbacher Fayencemanufaktur.

Am Nachmittag spazieren Sie zum Hofgarten im französisch-barocken Stil. Dem ehemaligen Leibarzt des Markgrafen und durch die Fuchsie berühmt gewordenen Vater der Botanik Leonhart Fuchs ist ein eigener Garten gewidmet. „Hier wurde ein Geheimnisvoller geheimnisvollerweise getötet“, heißt es an anderer Stelle des Hofgartens auf einem Gedenkstein, der an das rätselhafte Findelkind Kaspar Hauser und seinen bis heute ungeklärten Tod erinnert. Mittelpunkt des Gartens ist die schlossartige Orangerie. In dieser festlichen Kulisse wartet ein Abendessen auf Sie. Anschließend genießen Sie in der stimmungsvollen Kulisse der Orangerie ein Orchesterkonzert mit Werken von Johann Sebastian Bach, arrangiert für Streichorchester und gespielt vom Orchester Kremarata Baltica unter Mitwirkung des weltberühmten Geigers Gidon Kremer.

 

3. Tag    Freitag, 6. August 2021    Kirchen und Orgelkonzert

Die von Hofbaumeister Retti im 18. Jh. erbaute Ansbacher Synagoge hat als eine von wenigen in Deutschland die Reichskristallnacht 1938 unbeschadet überstanden und noch heute bietet sich dem Besucher der Zustand wie zur Einweihung. Wenn die Renovierungsarbeiten und Konzertvorbereitungen es zulassen, statten Sie heute der Schwanenritterkapelle in der Kirche St. Gumbertus einen Besuch ab. Die Kapelle wurde zur Grablege der Markgrafen und ihrer Gattinnen, darunter auch Friederike Luise, die Schwester Friedrichs des Großen, die mit dem Ansbacher Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich verheiratet worden war. In der Kirche St. Johannis erleben Sie ein Konzert für Violine und Orgel mit den Solisten Arabella Steinbacher und Christian Schmitt. Der Rest des Tages steht zu Ihrer freien Verfügung.

 

4. Tag    Samstag, 7. August 2021    Dennenlohe und Klavierkonzert

Der Grüne Baron Robert von Süsskind hat rund um sein Schloss Dennenlohe einen Traumgarten geschaffen, in täglicher Handarbeit und mit viel Passion, von der der Baron gerne erzählt, wenn er durch sein Zauberreich führt. Nach einem Mittagessen auf dem Schloss fahren Sie am Nachmittag nach Ansbach zurück. In der Orangerie spielt Yuliyanna Avdeeva am Klavier Bachwerke wie die Englische Suite und Toccata in D-Dur.

 

5. Tag    Sonntag, 8. August 2021    Chorkonzert und Rückreise

Am Vormittag lauschen Sie dem Windsbacher Knabenchor, der zusammen mit dem Freiburger Barockorchester unter der Leitung von Martin Lehmann Bach-Werke präsentiert. Nach einem gemeinsamen Mittagessen am Nachmittag Rückfahrt im Intercity nach Stuttgart. Ankunft am frühen Abend.


Unsere Leistungen


  • Bahnanreise mit der DB in der 1. Klasse von Stuttgart nach Ansbach
  • 5 Reisetage – 4 Übernachtungen/Frühstück im modernen 3-Sterne-Hotel Das Hürner in Altstadtnähe im halben Doppelzimmer
  • Alle im Programm beschriebenen Ausflüge, Besichtigungen und Führungen inklusive aller Eintrittsgelder und lokaler Gästeführer
  • 5 Konzerte der Bachwoche Ansbach in der besten Kategorie (im Gesamtwert von 380,00 €), inkl. Vorverkaufsgebühr
  • 2 Abendessen, 2 Mittagessen in ausgesuchten Restaurants
  • Transfers in Taxis, Ausflug im komfortablen, klimatisierten Reisebus
  • Erfahrene und engagierte Bader-Reiseleitung

Grundpreise / Aufpreise


Grundpreis ab 1.890,00 € (pro Person im Doppelzimmer)

 

Stuttgart Hbf      1.890,00 €
Karlsruhe Hbf      1.950,00 €
Mannheim Hbf   1.980,00 €
Freiburg (Br) Hbf    2.020,00 €

 

 

Weitere Bahnhöfe auf Anfrage möglich!

 

Doppelzimmer zur Einzelnutzung   

   145,00 €

 





Fotos: Copyrighted free use, bader kulturreisen