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Siebenbürgen und Moldauklöster

Siebenbürgen und Moldauklöster

Samstag, 26. Januar 2019 um 15.15 Uhr

im Stuttgarter Bahnhofsturm

Telefonische Anmeldung erforderlich.

Telefon: 0711 - 633 433 0

 

Reisetermin. 12. bis 20. Juli 2019 

 

Mitte des 12. Jahrhunderts machten sich Siedler aus Flandern, Wallonien, Luxemburg, Lothringen, aus dem Westerwald und dem Hunsrück, aus Westfalen und Bayern auf den langen Weg nach Osten. Sie ließen sich in einem Gebiet nordöstlich der Donau nieder, das im Osten und im Süden durch die Karpaten begrenzt wird. Jenseits des Waldes hieß die dünnbesiedelte Gegend auf den wenigen Landkarten der Zeit, auf Lateinisch: Transsylvanien! Und vielleicht gaben ja tatsächlich die sieben von den Siedlern gegründeten Städte Hermannstadt, Kronstadt, Bistritz, Schäßburg, Mühlbach, Broos und Klausenburg der Gegend ihren neuen Namen: Siebenbürgen.

Jedenfalls wurden für die ungarischen Chronisten jener Zeit alle Leute aus dem Westen als Saxones, also Sachsen, über einen Kamm geschoren.

Weit mehr als ein halbes Jahrtausend machten die Siebenbürger Sachsen ihr Land urbar und errichteten schmucke Dörfer und Städtchen im Karpatenknie. Sie blieben Kultur und Sprache treu, trotz türkischer und russischer Einflussnahme.

Die Kirchenburgen Siebenbürgens und die farbenprächtig bemalten Moldauklöster sind kunsthistorische Höhepunkte des christlichen Europas, die längst von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Reizende mittelalterliche Städte und malerische sächsische Dörfer versetzen Sie in eine andere Zeit. Ein faszinierendes Mosaik gelebter Tradition und des Aufbruchs in die Moderne.